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Spielraumplanung

Mit der Gestaltung eines Spielraumes möchten wir ...


... Natur- und Umwelterleben ermöglichen,
... vielfältige Anreize und Sinneserfahrungen bieten,
... kreatives Spiel herausfordern und fördern,
… Kindern eine Umgebung bieten, die sich verändert und weiterentwickelt,
... die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft erfahrbar machen,
... eine angenehme Atmosphäre schaffen, die Rückzugsräumen bietet,
... Körpererfahrung ermöglichen und die motorische Entwicklung unterstützen,
... überschaubare Risiken und Gefahren bieten, um Mut und Selbstvertrauen zu stärken,
... Sozialverhalten und Kommunikation fördern,
… Kinder aktiv an Planung, Bau und Pflege beteiligen,
… eine inklusive Umgebung schaffen, in der alle Kinder gleichberechtigt spielen können,
... bedürfnisgerecht planen und dabei kostengünstig bauen.

 

Kita-Außengelände

 

Unser Ziel bei der Gestaltung von Kita-Außengeländen ist es, einen abwechslungsreichen, kindgerechten, naturnahen und inklusiven Raum zu schaffen, der zum Spielen, Entdecken und Lernen einlädt. Verschiedene Kinder- und Altersgruppen sollen hier miteinander, aber auch ungestört nebeneinander spielen können.

Im Mittelpunkt unserer Planungen stehen eine angenehme Atmosphäre und kindgerechte Dimensionen. Kleine Landschaften mit Hügeln, Mulden, Aussichtspunkten, Verstecken, befestigten Wegen für Kinderfahrzeuge, Sand-Matsch-Bereichen, Wiesen, Sträuchern und Bäumen zur Beschattung bieten vielfältige Sinneserfahrungen und fördern die Kreativität der Kinder. Ergänzend dazu sind vorgefertigte Spielgeräte wie Rutschen und Schaukeln wichtig, wenn sie Spielerfahrungen ermöglichen, die die Natur nicht bieten kann. Diese Spielgeräte werden harmonisch in den Spielfluss und das Gelände integriert, so dass sie das Gesamtbild nicht dominieren. Wenn möglich, fördern sie das gemeinsame Spiel und die Kommunikation, zum Beispiel durch Angebote, die von mehreren Kindern gleichzeitig genutzt werden können, wie Breitrutschen oder Gruppenschaukeln.

Die von uns geplanten Spielräume sollen vielfältig und herausfordernd für alle Kinder sein. Dazu gehört, dass Spielbereiche und -elemente für jeden zugänglich sind und unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden. Ziel ist es, eine Umgebung zu gestalten, in der sich jedes Kind willkommen fühlt, seine Fähigkeiten entfalten kann und das gemeinsame Spiel gefördert wird.

zum Thema Sicherheit informiert die Unfallkasse NRW.

Beispielhafte Projekte


Kindertagesstätte Kirchendeller Weg in Mettmann
Neugestaltung eines barrierefreien Außengeländes und Eingangsbereiches der 7-gruppigen heilpädagogischen Einrichtung.

Inklusive Kindertagesstätte Melanchthonstraße in Wuppertal
Barrierefreie Umgestaltung des Außengeländes der heilpädagogischen Einrichtung in mehreren Bauabschnitten.

Kindertagesstätte Nippeser Flohkiste e. V. in Köln
Umgestaltung eines Garagenhofes zu einem kleinen Außengelände für die 2gruppige Elterninitiative mit großer Unterstützung vieler Eltern bei Fundraising und Bau.

Ev. Kindertagesstätte Ratingen-Linnep

AWO Kindertagesstätte Lummerland in Erkrath

Educcare Kindertagesstätte „Der Bunte Luftballon“ in Overath

Gira Betriebskindergarten in Radevormwald

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder eine aktuelle Referenzliste.

Spielplätze und naturnahe Spielräume

 

Bei der Gestaltung von Spielplätzen und naturnahen Spielräumen legen wir besonderen Wert auf eine ansprechende Umgebung, die Kindern aller Altersgruppen - mit oder ohne Einschränkungen - vielfältige Spiel- und Bewegungsangebote sowie Gelegenheiten zum Treffen und Verweilen bietet.

Wichtig sind abwechslungsreiche Bewegungsangebote, die unterschiedliche motorische Fähigkeiten ansprechen und die körperliche Entwicklung fördern, ebenso wie geschützte Rückzugsräume, die ruhiges und ungestörtes Rollenspiel ermöglichen. Für ein harmonisches und konfliktarmes Miteinander ist es dabei ist es sinnvoll, die verschiedenen Bereiche durch klare Zonierung zu gliedern.

Pflegeaufwand und Vandalismus sind ebenfalls wichtige Aspekte, vor allem bei der Planung öffentlicher Spielplätze: Der Einsatz robuster, langlebiger Materialien und eine durchdachte Gestaltung tragen dazu bei, den Spielplatz auf lange Sicht nutzbar und gepflegt zu erhalten.

Insgesamt soll der Spielplatz ein sicherer, vielfältiger und ansprechender Ort sein, der auf die Bedürfnisse aller abgestimmt ist. Idealerweise werden die Nutzer*innen in die Planung einbezogen, da dies die Identifikation mit dem Ort stärkt, das soziale Miteinander fördert und dazu beitragen kann, Vandalismus zu reduzieren.

Beispielhafte Projekte


Spielplatz im Blücherpark Köln
Umgestaltung auf Grundlage einer Ideen- und Planungswerkstatt mit Kindern, Eltern und interessierten Bürgern*innen. In Kooperation einer Freiwilligen-Initiative mit der Stadt Köln entstand ein beliebter Erlebnisspielplatz mit inklusiven Angeboten.

Naturnahe Spielfläche in Gevelsberg-Hellerfeld

Robinson-Spielplatz in Kreuztal

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder eine aktuelle Referenzliste.

Schulhöfe

 

Der Schulhof ist ein wichtiger Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsraum für Kinder und Jugendliche. Hier treffen unterschiedliche Altersgruppen auf einer oft zu kleinen, versiegelten und wenig strukturierten Fläche aufeinander.

Bei der Um- oder Neugestaltung von Schulhöfen schaffen wir ein nutzer*innenorientiertes Angebot in einer angenehmen und konfliktarmen Atmosphäre. Dazu gliedern wir das Gelände in verschiedene Bereiche – für Spiel und Bewegung sowie für Ruhe und Aufenthalt und stellen sicher, dass alle Angebote und Bereiche barrierefrei erreichbar sind.

Wichtige Elemente sind dabei die ausreichende Beschattung, zum Beispiel durch Pergolen oder Baumgruppen, ansprechende Treffpunkte und „grüne“ Klassenzimmer. Ebenso gehören altersgerechte Spiel- und Bewegungsangebote, Flächenentsiegelung, Bepflanzung und, wenn möglich, ein Schulgarten zu den Standardmaßnahmen.

Die Beteiligung von Nutzer*innen ist stets wünschenswert und sinnvoll, so auch bei der Gestaltung des Schulumfelds. Wenn Kinder und Jugendliche aktiv mitplanen, Verantwortung für einzelne Bereiche übernehmen und diese pflegen, wird das soziale Miteinander gestärkt und es führt oft zu weniger Vandalismus.

Gerne begleiten wir neben der Planung und Bauleitung von Schulhofgestaltungen auch den Beteiligungsprozess mit Kindern und Jugendlichen.

zum Thema Sicherheit informiert die Unfallkasse NRW.

Beispielhafte Projekte


Städtische GGS Herrenhauser Straße in Mettmann
Naturnahe Umgestaltung des schulischen Außengeländes und des Schulgartens mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Kinder und Eltern.

Gemeinschaftsgrundschule Am Steimel in Hennef

Cornelius-Grundschule in Wuppertal

Freie Waldorfschule in Haan-Gruiten

 

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder eine aktuelle Referenzliste.

Spielleitplanung

 

Die Spielleitplanung ist ein Verfahren für Städte und Gemeinden, das sich an den Bedürfnissen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen orientiert. Es handelt sich um eine Entwicklungsplanung, die das Wohn- und Lebensumfeld bedarfsgerecht verbessert, indem sie Spielräume sichert, entwickelt oder neu schafft und deren Vernetzung fördert.
Angesichts des zunehmenden Flächenverbrauchs und der steigenden Verkehrsbelastung sind die Bewegungsfreiheit und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen sowie in urbanen als auch in ländlichen Gebieten erheblich eingeschränkt. Der Verlust an Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsräumen wirkt sich nicht nur auf die motorische Entwicklung aus, sondern beeinflusst maßgeblich auch die kognitive und psychosoziale Entwicklung.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Freiflächen vorausschauend zu sichern und qualitativ weiterzuentwickeln. Dabei spielt die Vernetzung dieser Flächen eine zentrale Rolle. Idealerweise werden alle Orte und Flächen innerhalb einer Stadt oder Gemeinde sowie deren Vernetzung aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen betrachtet und bewertet. Auf dieser Grundlage können Maßnahmen formuliert werden, die die Sicherung, Weiterentwicklung und Neuschaffung von Spiel- und Aufenthaltsräumen zum Ziel haben. Durch die Integration dieser Maßnahmen in die kommunale Planung wird die Flächennutzung optimiert und die Lebensqualität für Kinder nachhaltig verbessert.

Spielleitplanungen werden gemeinsam von Kindern, Jugendlichen und Politiker*innen entwickelt. Sie bauen Barrieren ab, schaffen Kooperationen und lehren Kinder und Jugendliche sich zu beteiligen. Stadt + Natur kann diesen Prozess begleiten und moderieren.

Beispielhafte Projekte


Spielleitplanung Kandel
Spielleitplanung für die Stadt Kandel in Zusammenarbeit mit dem Partnerbüro Klingenmünster und dem Beratungszentrum Kobra.

Spielplatz-Bestandserhebung Mettmann

Spielleitplanung Ketsch

Spielleitplanung Trippstadt

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder eine aktuelle Referenzliste.